In den letzten Jahrzehnten ist das Interesse an buddhistischer Philosophie im Westen stark gewachsen. Diverse Dharmazentren sind entstanden und Interessierte finden Zugang zu buddhistischer Literatur aus unterschiedlichen Ländern und Traditionen. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung sehen wir uns heute mit der Gefahr konfrontiert, das Wissen aus der tibetisch-buddhistischen Tradition zu verlieren. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken braucht es jetzt unser gemeinsames Engagement!
Um was geht es?
Wie können wir uns gemeinsam einbringen?
Warum ist das gerade jetzt wichtig?
Die Gesellschaft für bedrohte Völker stuft die tibetische Sprache als gefährdet ein. Dies gilt insbesondere für das klassische Tibetisch – die Sprache, in welcher der gesamte Fundus an buddhistischen Schriften aus der indo-tibetischen Tradition verfasst wurde. Viele Menschen betrachten diese Lehren als Quelle der Inspiration und Weisheit, deren Botschaft auch in der heutigen Zeit von grossem Wert ist. Wenn es uns jetzt nicht gelingt, dieses Wissen in andere Sprachen zu übersetzen, wird es mit dem verschwinden der tibetischen Sprache verloren gehen.